In unserer Rubrik „Gesunde News“ informieren wir in regelmäßigen Abständen über verschiedene Themen aus dem Bereich Gesundheit. In dieser Ausgabe informieren wir über die Fitnesstrends des Jahres 2017.

Die größte internationale Fitnessmesse „FIBO“ war im vergangenen Monat das Highlight für Fitness-, Wellness- und Gesundheitsambitionierte. Mehr als 1000 Aussteller aus über 40 Nationen haben die aktuellen Trends aus der Fitness- und Gesundheitsbranche präsentiert. Auch dieses Jahr haben mehr als 150.000 Interessenten die FIBO besucht und sich inspirieren lassen.

Gerade Deutschland ist in Europa das Aushängeschild für Fitness- und Gesundheit. Anhand der Studien „Der deutsche Fitnessmarkt“ und „European Health & Fitness Market“ von Deloitte, sind mehr als 10 Mio. Bundesbürger als Mitglied in einem Fitness- und Gesundheitsstudio angemeldet. Damit ist Fitness die beliebteste Sportart der Deutschen, sogar vor Fußball. Gründe hierfür sind zum einen das steigernde Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung, aber auch der Imagewandel von Fitness zum Lifestyle-Produkt für jedermann.

Aus diesem Grund hat auch in diesem Jahr der Arbeitgeberverband deutscher Fitness und Gesundheits-Anlagen (DSSV) seine jährliche Einschätzung für das Jahr 2017 abgeben und dargelegt, welche Trends sich in der Fitnessbranche nachhaltig durchsetzen:

 

1.Präventionskurse nach § 20 SGB V

Durch das neue Präventionsgesetz haben sich die Ausgabenrichtwerte der Krankenkassen im Bereich Prävention mehr als verdoppelt. Das heißt, dass die gesetzlichen Krankenkassen Präventionskurse, zertifiziert durch die Zentrale Prüfstelle Prävention, finanziell bis zu 90 % der Kosten für jeden Teilnehmer übernehmen. Somit werden in naher Zukunft auch immer mehr Menschen die Möglichkeit einer regelmäßigen Ausübung von gesundheitsförderlichen Maßnahmen ausnutzen.

 

2. Qualifizierte Mitarbeiter

Immer mehr Fitnesskunden informieren sich aufgrund des unüberschaubaren Angebots auf dem Fitnessmarkt vorab genauer, welche Qualifikationen die zukünftigen Trainer besitzen. Sie bevorzugen eine individuelle und persönliche Betreuung durch einen professionellen Trainer um verletzungsfrei und auf einem hohen Niveau an ihrem Leistungslevel arbeiten zu können. Gerade bei der Durchführung von Präventionskursen sind die Anforderungen an die Qualifikation des Kursleiters hoch. Nur Trainer mit einer Ausbildung als Physiotherapeut, Hochschulabsolventen im Bereich Fitnessökonomie, Sportökonomie oder Sportwissenschaften werden für die Durchführung von Präventionskursen zertifiziert. Das hat zu Folge, dass mehr und mehr Fitnessinteressierte das Personal-Training sowie Kleingruppentraining dem klassischen Gerätetraining im Fitnessstudio vorziehen.

 

3. Entspannungstraining

Auf Grund von steigenden psychischen Belastungen gewinnt das Entspannungstraining, wie z.B.  Yoga, Pilates, Autogenes Training oder Stressmanagement an Bedeutung.

 

4. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Vor allem die Zahl der kleineren Unternehmen, die ein BGM im Unternehmen integrieren möchten, wird 2017 stark ansteigen. In erster Linie stehen hierbei die Unterstützung der Beschäftigten hinsichtlich der Ausübung gesundheitsförderlicher Verhaltensweisen und die Gestaltung von gesundheitsförderlichen Arbeitsbedingungen im Mittelpunkt. Die meisten Unternehmen greifen hierbei auf externe Dienstleister zurück und vereinbaren eine Kooperation um präventive Maßnahmen nach § 20 SGB V für die Mitarbeiter anbieten zu können.

 

5. Zielgruppenspezialisierung

Der Fitnessmarkt spaltet sich immer mehr auf, um den Kundenwünschen gerecht werden. Somit  spezialisieren sich die Anbieter mehr auf unterschiedliche, im Trend liegende, Trainingsmethoden wie z.B. Functional Training, Body Weight Training (Boot Camp), Cross Fit oder HIIT, um ein eigenes Alleinstellungsmerkmal zu erzielen.

 

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema stehen wir als Ihr persönlicher Gesundheitsberater gerne zur Seite und beraten Sie individuell. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

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