In unserer Rubrik „Gesunde News“ informieren wir in regelmäßigen Abständen über verschiedene Themen aus dem Bereich Gesundheit. In dieser Ausgabe werden Methoden zur Messung des Trainingserfolges erklärt.

Wenn man sich realistische Ziele gesetzt hat, jeden Tag daran arbeitet und sich an den Trainings- und Ernährungsplan hält, möchte man nach einer gewissen Zeit auch Ergebnisse sehen. Doch wie lassen sich der Trainingsfortschritt und die Abnehmerfolge tatsächlich messen?

Der engere Gürtel oder das neue „Ich“ als Spiegelbild sind Hinweise drauf, was man schon erreicht hat. Um dazu auch objektiv vergleichbare Messergebnisse zu bekommen, werden im Folgenden drei verschiedene Messmethoden beschrieben.

Die Körperanalysewaage

Die meisten Menschen prüfen ihre Abnehmerfolge mit Hilfe einer handelsüblichen Waage, welche lediglich das Körpergewicht erfasst. Allerdings kann man sich dabei nicht sicher sein, ob man tatsächlich das überschüssige Fett verbrannt hat, oder ob sich die Gewichtsreduktion ausschließlich durch einen Wasser- oder sogar Muskelmasseverlust begründet. Die Lösung für dieses Problem ist eine Körperanalysewaage. Hierbei werden schwache, nicht fühlbare Stromimpulse durch den Körper geschickt, welche den prozentualen Körperfett-, Muskelmasse- und Wasseranteil, zusätzlich zum Gewicht messen. Diese Messung ist möglich, da Fett die Stromimpulse schlechter leitet als Muskelgewebe. Somit lassen sich Veränderungen im Fettanteil sowie Muskelmasseanteil deutlich darstellen.

Der Body Mass Index

Der Body Mass Index, kurz BMI, misst das Verhältnis zwischen dem Körpergewicht in Bezug auf die Körpergröße. Wie hoch der BMI idealerweise sein sollte, hängt vom Alter und Geschlecht ab. Als Faustformel kann man sagen, dass ein Wert zwischen 20-25 kg/m² als Normal gilt.

Die Berechnungsformel lautet wie folgt:

Die Umfangsmessung

Die Umfangsmessung ist eine weitere Alternative, um den Trainingsfortschritt zu messen. Die Interpretation der Veränderung der Messwerte, ist abhängig vom Trainingsziel. Ist das Ziel, das Senken des Körperfettanteils, so freut man sich über jeden verlorenen Zentimeter. Möchte man jedoch Muskelmasse aufbauen, so freut man sich über jeden gewonnenen Zentimeter.

Allgemeine Messpunkte sind: Waden, Oberschenkel, Taille, Hüfte, Brust, Schulter und Oberarm.

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Fazit:

Um ein genaues Ergebnis zu bekommen, empfiehlt es sich die verschiedenen Methoden miteinander zu kombinieren. Zuerst ist es wichtig, dass der Trainingserfolg nach und nach sichtbar ist. Hierzu können auch Vorher-/Nachher-Fotos dienen.

Um auch den objektiven Erfolg aufzeigen zu können, sollte man sich in regelmäßigen Abständen auf eine Körperanalysewaage stellen. Hierbei ist es wichtig einen festen Tag und eine feste Uhrzeit zu bestimmen (z. B. am Morgen, vor dem Frühstück).

Eine Umfangsmessung reicht monatlich aus. Es ist wichtig die Messpunkte nicht zu variieren, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.

Die Berechnung des Body-Mass-Index sollte nur ergänzend erfolgen, da dieser nicht zwangsläufig etwas über den Fitnesszustand aussagt (Durch steigenden Muskelanteil steigt auch der BMI).

Das wichtigste ist jedoch die Dokumentation und Auswertung der Ergebnisse. Somit steigt die Motivation und es können Schlussfolgerungen gezogen werden, um gegebenenfalls den Trainings- oder Ernährungsplan anzupassen.

Bei weiteren Fragen zum Thema Messmethoden und Fortschrittsdokumentation stehen wir als Ihr persönlicher Gesundheitsberater gerne zur Seite. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Sie.