In unserer Rubrik „Gesunde News“ informieren wir in regelmäßigen Abständen über verschiedene Themen aus dem Bereich Gesundheit. In dieser Ausgabe berichten wir über Mythen zum Thema „Muskelkater“

Jeder Mensch hatte schon einmal das Vergnügen einen Muskelkater zu verspüren. Aber wie genau entsteht der Muskelkater und was hilft gegen ihn? Zahlreiche Mythen zu diesem Thema stehen im Raum. Nachfolgend decken wir die größten Lügen auf:

 

1.Mythos: „Muskelkater beweist effektives Training“

Falsch !!! Muskelkater macht langfristige Trainingseinheiten ineffizient, da die Reparatur der Muskelzellen länger dauert und sich somit die Regenerationszeit im Verhältnis zum Training mit optimalen überschwelligen Trainingsreizen verlängert. Arbeitet die Muskulatur ständig an dem Leistungslimit und bekommt keine ausreichende Erholung, kann es zu einem heftigen Muskelkater oder im schlimmsten Fall sogar zu einer Muskelzerrung führen.

2.Mythos: „Das Laktat verursacht Muskelkater“

Falsch !!! Das Laktat (Milchsäure), kann nichts für die Muskelschmerzen nach einem zu intensiven bzw. ungewohnten Training. Die Ursache des Muskelkaters sind vielmehr Zerstörungen kleinster Strukturen in der Muskulatur. Durch eine Überbelastung entstehen feine Risse in den Z-Scheiben, wodurch langsam Wasser eindringt und sich Ödeme bilden. Die Muskelfaser schwillt an, drückt auf die umliegenden Nerven  und der wahrgenommene Schmerz entsteht. Über das Blut wird die zerstörte Muskelzelle abtransportiert. Die angesiedelten Satellitenzellen schmelzen an der Lücke mit den Enden der noch vorhandenen Zellen zur neuen Muskelfaser zusammen.

3.Mythos: „Den Muskelkater kann man sich rauslaufen“

Falsch !!! Ein Muskel mit Muskelkater ist eine Verletzung. Um schlimmeres, wie Muskelzerrungen oder Muskelrisse zu vermeiden, muss die Verletzung auskuriert werden. Hierbei hilft die Umstellung des Trainings, wobei die betroffenen Muskelpartien geschont werden sollten. Maximal sollte ein leichtes Regenerationstraining absolviert werden.

4.Mythos: „Dehnen beugt Muskelkater vor“

Falsch !!! Die Dehnung vor dem Training hat nichts mit der anschließenden Belastung zu tun, die Muskelkater verursacht. Es ist auch nicht wissenschaftlich bewiesen, dass ein anschließendes Dehnen Muskelkater vorbeugt oder reduziert. Im Gegenteil, ein intensives Dehnen kann den Zustand sogar noch verschlimmern. Das Stecken an den zerstörten Muskelzellen provoziert den Muskeltonus und führt zu einer weiteren unnötigen Kontraktion in der Zelle. Nach einem intensiven Training sollte man sich nur leicht Dehnen.

5.Mythos: „Massagen lindern Muskelkater“

Falsch !!! Durch zu harte Massagen kann es auch hier zu Schäden in den Muskeln kommen und den Zustand verschlimmern. Bei einer klassischen Massage wird das Gewebe gedehnt und die verletzten Fasern abermals strapaziert, was die Heilung verschlechtert und das Abklingen der Symptome verzögert. Somit sollte man auch in diesem Fall nur leichte Massage oder ein warmes Wannenbad bevorzugen.

Fazit bei Muskelkater: Eine Pause einlegen, nur leicht dehnen oder wärmen sowie keine weiteren intensiven Belastungen durchführen. Erst zwei Tage nach der Schmerzfreiheit sollte man wieder mit einem gezielten Training starten.

Weitere hilfreiche Tipps zum Thema „Regeneration“  finden Sie in unserem vorherigen Beitrag in der Rubrik gesunde News.

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