In unserer Rubrik „Gesunde News“ informieren wir in regelmäßigen Abständen über verschiedene Themen aus dem Bereich Gesundheit und Sport. In diese Ausgabe geht es um die effektive Ganzkörperübung „Burpees“.

In unserem letzten Beitrag zum Tabata-Training haben wir sie bereits mehrfach erwähnt, die Burpee-Übung. Heute möchten wir euch erklären, was genau dahinter steckt, woher die Übung kommt und welche Vorteile sie bringt.

Woher kommt die Burpee?

Der erste Burpee wurde in den späten 30er Jahren von Royal H. Burpee vollzogen, einem Physiologen aus New York. Ursprünglich, um das Fitness Level der zu testenden Person zu bestimmen. Der eigentlich „Echte“, von ihm konzipierte, Burpee wie wir ihn heutzutage ausführen, hat so zu der Zeit noch gar nicht im Übungshandbuch existiert. Zur Entstehungszeit bestand er aus vier Komponenten mit einer Ausgangsposition im Stand:

1.) Runter in die Kniebeuge und Hände vor einem auf den Boden platzieren;

2.) Mit Füßen nach hinten Springen in eine Liegestütz-Position;

3.) Rücksprung in die vorherige Position;

4.) Aufrichten in den geraden Stand.

So, hat der Burpee vor 80 Jahren ursprünglich ausgesehen. Es dauerte nicht lange bis die amerikanische Armee auf den Burpee aufmerksam wurde und nahm diesen in Ihre Testprogramme mit auf. Die Soldaten sollten innerhalb von 20 Sekunden möglichst viele Burpees schaffen. Acht Burpees waren die hierbei Mindestanforderung; wer mehr als 13 Burpees geschafft hat, war hervorragend!

Wie sieht die Burpee heute aus?

Heutzutage beinhaltet die Bewegung insgesamt sechs Übungsabläufe, welche so schnell wie möglich auszuführen sind:

Als Ausgansposition dient immer noch der Stand

1.) Runter in die Kniebeuge und Hände vor einem auf den Boden platzieren;

2.) Mit Füßen nach hinten Springen in eine Liegestütz-Position;

3.) Brustkorp zum Boden absenken;

4.) Explosives Hochdrücken in die Liegestütz-Position;

5.) Rücksprung der Füße in die tiefe Kniebeuge-Position;

6.) Explosiver, vertikaler Streck-Sprung in die Luft, die Hände treffen sich über dem Kopf.

Warum sollte man Burpees machen?

Die Frage sollte eher heißen…Warum keine Burpees machen? Bei sechs aufeinanderfolgenden Bewegungen wird kein einziger Muskel ausgelassen. Wir haben eine Übung, welche Brust, Schultern, Rücken, Arme, Rumpf, Oberschenkel und die Unterschenkel beanspruchen. Hinzu kommt die Verbesserung der Ausdauer! Unser Herz und unsere Gefäße sind bei dieser Übung gezwungen, dauerhaft Blut und Sauerstoff durch unseren Körper zu pumpen, wodurch die Sauerstoffaufnahme gefördert und gestärkt wird.

Fazit

Mit der Burpee kann man gleichzeitig die Kraft, Ausdauer und Koordination im gesamten Körper verbessern. Es werden keine weiteren Trainingsmaterialien benötigt. Diese Übung kann zu jeder Zeit, an jedem Ort durchgeführt werden. Wer noch weitere Übungs-Tipps und Anregungen benötigt, der findet unsere Kontaktdaten HIER.

Wir freuen uns auf Sie.